Zusatzstoffe machen dick – versteckte Gefahr (Teil 3)

Nachdem wir uns im letzten Beitrag mit dickmachenden Zusatzstoffen beschäftigt haben, die unserem Essen ganz gezielt hinzugefügt werden, schauen wir uns nun eine weitere Gruppe an. Denn es gibt auch Zusatzstoffe, die unbeabsichtigt in unser Essen gelangen und Einfluss auf Hunger, Appetit und damit indirekt auf unser Körpergewicht nehmen. Sie werden bei der Zucht von Tieren und dem Anbau von Pflanzen genutzt oder dienen der Herstellung von  Verpackungen und Küchenutensilien. Diese Stoffe können sich ins Gehirn schleusen. Dort lösen sie Falschsignale aus, die den Energiestoffwechsel des Gehirns stören und dazu beitragen, dass das Gehirn immer mehr Kalorien fordert. Mehr zu unserem hungrigen Gehirn erfahrt ihr auch im ersten Teil zum Thema Zusatzstoffe machen dick. In diesem Beitrag geht es nun um folgende Stoffe:

  • Beschichtungen
  • Weichmacher
  • Pestizide
  • Schwermetalle
  • Perfluorierte/Polyfluorierte Chemikalien
  • Antibiotika

Beschichtungen

Die Beschichtung von Kunststoffen gehört zur Herstellung vieler Verpackungsmaterialien für Lebensmittel. Einer der bekanntesten und in der Kunststoffverarbeitung weit verbreiteter Stoff ist  Bisphenol A oder kurz BPA genannt. Es dient als Beschichtung für Folienverpackungen, Plastikbehältern, Getränke- und Konservendosen sowie diverse andere Behältnisse, in denen Lebensmittel verpackt oder aufbewahrt werden. Der Stoff gilt als äußerst gesundheitsschädlich.  Durch seine Beeinflussung des menschlichen Hormonsystems unterdrückt es unter anderem das Hormon Adiponectin, welches wichtige Funktionen im Körper ausübt, die unser Risiko für Diabetes, Übergewicht und Arterienverkalkung senken. Kurzum: BPA kurbelt die Fettspeicherung an. Entsprechend konnte durch die Aufnahme von BPA ein größerer Bauchumfang, ein höherer BMI und schlechtere Cholesterinwerte festgestellt werden. Darüber hinaus kann dieser Zusatzstoff zu Fortpflanzungs- und Entwicklungsstörungen bis hin zu irreparablen Hirnschäden führen.

Weichmacher

Weichmacher dienen dazu Stoffe geschmeidiger, flexibler und eben weicher zu machen. Die allermeisten von ihnen werden zur Weichmachung von Kunststoffen eingesetzt. Zur Gruppe der Weichmacher gehören auch Phtalate. Sie werden heutzutage vielseitig eingesetzt. Sie finden sich in Kosmetikartikeln wie Feuchtugkeitslotionen, Sonnencremes, Haarspray, Parfum und Nagellack, in Medikamenten, Spielzeugen, Bodenbelägen, Autos und Textilien. 90% der Phthalate werden als Weichmacher eingesetzt um Kunststoffen Elastizität zu verleihen. Dementsprechend werden sie auch vielfach in der Lebensmittelindustrie eingesetzt: in Tüten, Deckeln, Folien und Plastikverpackungen.  Das Problem: Phthalate gehen keine chemische Bindung mit diesen Kunststoffen ein. Die Folge ist, dass sie sich ziemlich leicht wieder herauslösen (vor allem in Verbindung mit Wärme oder Flüssigkeiten) und wir sie somit durch Nahrung und Trinken aufnehmen oder einatmen. Ebenso wie der Zusatzstoff BPA stellen auch Phthalate eine große Gefahr für unsere Gesundheit dar. Sie ähneln körpereigenen Hormonen und können Hungergefühl auslösen. Dies führt zu Übergewicht. Auch werden sie für ein stark erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken verantwortlich gemacht. Darüber hinaus stehen sie im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Frühgeburten, ADHS und verringerte Testosteron-Produktion bei männlichen Föten zu begünstigen.

Pestizide

Pestizide werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um Pflanzenschädlinge zu bekämpfen und die Ernte zu sichern. Viele Pestizide sind sehr stabil und gelangen über Nahrungsmittel in unseren Körper. Dort scheinen sie die natürliche Regulation des Blutzuckerspiegels und den Fettstoffwechsel zu stören. Folgen können auch hier Übergewicht und Diabetes sein.

Ein Beispiel für ein solches Pestizid ist Tributylzinn. Es gehört zu der Gruppe der zinnorganischen Verbindungen und ist hochgiftig. Durch Kontakt kann es zur Beeinträchtigung des Hormon- und Immunsystem kommen sowie zu einer Reizbarkeit der Atemorgane und der Augen. Ist unser Körper diesem Stoff ausgesetzt, kommt es darüber hinaus zu einer Vermehrung der Fettzellen und unser Hungergefühl steigt. In Deutschland ist die Verwendung von Tributylzinn-Verbindungen in Verbraucherprodukten seit 2010 verboten. Allerdings werden sie als Holzschutzmittel, Schiffsanstriche zum Fäulnisschutz, Anti-Pilzmitteln für Textilien und in industriellen Wassersystemen verwendet und gelangen über Umwege in unsere Nahrung.

Schwermetalle

Ursprünglich waren Schwermetalle natürlich vorkommende Stoffe in der Erde. Heutzutage jedoch wird ein Großteil vom Menschen in die Umwelt abgegeben durch Industrie und Straßenverkehr. Durch natürliche Verwitterung und Erosion aber auch in Form von Feinstaub, Dünger- und Pflanzenschutzmittel gelangen diese Schwermetalle in den Boden und das Grundwasser. Von dort werden sie von Pflanzen und Land- sowie Meerestieren aufgenommen und gelangen auf unsere Teller.

Nicht alle Schwermetalle sind schädlich, manche sogar lebensnotwendig. Aber auch sie können unsere Ernährung beeinflussen. Dazu zählen Arsen und Kadmium. Man geht davon aus, dass sie im Körper die Glukose- und Insulinkonzentration im Blut erhöhen und die Insulinsensitivität reduzieren, sprich, Diabetes verursachen. Darüber hinaus können Schwermetalle zu einer Schwächung von Immunsystem, Herzkreislauf- und Nervensystem, Knochen, der Filterfunktion der Nieren führen, das zentrale Nervensystem angreifen oder durch Überdosis eine tödliche Vergiftung bewirken.

Perfluorierte/Polyfluorierte Chemikalien (PFC)

Diese in Kurzform auch PFC genannten Chemikalien umfassen mehr als 800 Stoffe. Die bekanntesten davon: Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und die Perfluoroktansäure (PFOA). Sie werden deshalb so vielfältig verwendet, weil sie wasser-, fett- und schmutzabweisend sind. PFC gelten als sehr schädlich und obwohl sie in keiner Form zum Verzehr geeignet sind, nehmen wir sie hauptsächlich über unsere Nahrung auf. Der Pizzakarton, der Coffee-to-Go-Becher und die nicht mehr wegzudenkenden Töpfe und Pfannen aus Polytetrafluorethylen – auch besser bekannt als Teflon; sie alle enthalten PFC. Auch diese Zusatzstoffe beeinflussen den Stoffwechsel und führen somit zu Erkrankungen wie Diabetes, einem starken Anstieg sowohl des Gesamtcholesterins als auch des LDL-Cholesterins (sogenanntes „schlechtes“ Cholesterin) und Übergewicht. Zusätzlich schädigen sie die Schilddrüse; eine Unterfunktion dieser hat unter anderem Gewichtszunahme zur Folge.

PFC sind extrem langlebig. Sie lagern sich sowohl in der Umwelt als auch im menschlichen Körper für sehr lange Zeit ab. Im Menschen binden PFC wie z. B. PFOS an Proteine in Blut, Leber und Niere und stehen im Verdacht das Immunsystem, die Leber und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Mütter geben den Stoff während Schwangerschaft und Stillzeit an ihr Kind weiter.

Antibiotika

Antibiotika soll Leben retten. Allerdings ist seit längerem bekannt, dass durch den viel zu häufigen Einsatz – oftmals grundlos – Schaden für den Menschen entsteht. Resistenz ist hierbei das Stichwort. Doch Antibiotika wird nicht nur zur Heilung, sondern auch vorbeugend eingesetzt. Und zwar in der Tierzucht. Allein in Deutschland werden pro Jahr fast 1000 Tonnen der eigentlich als letzte Rettung gedachten Medizin eingesetzt, damit Schlachtvieh gar nicht erst erkrankt. Somit gelangt es nicht nur durch den Arzt, sondern auch über die Nahrungskette in unseren Körper. Das ein Lebensretter wie Antibiotika mittlerweile lebensgefährlich sein kann, liegt an der unachtsamen und massenhaften Verwendung.

Antibiotika wird eigentlich in der Tierzucht eingesetzt, um bakterielle Krankheitserreger in Tieren abzutöten. Doch bereits in den 1940er Jahren entdeckte man, dass die Zugabe von Antibiotika in der Tierzucht zu Massezuwachs führte. Ein für Landwirte sehr gern gesehener Nebeneffekt. Das Problem: Sie zerstören nicht nur Krankheitserreger, sondern auch die wichtige Darmflora. Eine gesunde Darmflora hat viele Aufgaben, von der Verdauung der Nahrung bis hin zur Unterstützung unseres Immunsystems. Antibiotika schädigt die Darmflora indem es auch viele der guten und nützlichen Bakterien abtötet. Gleichzeitig können sich andere Bakterienformen, die nicht so empfindlich auf das Medikament reagieren, plötzlich stark vermehren. Das fragile Gleichgewicht wird gestört. Kurzfristige Folgen sind Darmprobleme wie Durchfall oder Verstopfung. Viel gravierender jedoch sind die langfristigen Folgen, die durch häufige Antibiotikaeinnahme entstehen können. Dazu gehören unter anderem Stoffwechselstörungen und Fettleibigkeit.

 

Zusatzstoffe machen dick – gezielte Manipulation (Teil 2)

Wie wir bereits wissen, sind Zusatzstoffe der heimliche Feind in unserem Essen. Sie manipulieren unser Gehirn und beeinflussen unseren Stoffwechsel. Dabei gelangen diese Zusatzstoffe auf zwei Arten in die Nahrung – gewollt, auf direktem Weg, oder unbeabsichtigt, indirekt.

In diesem zweiten Teil der Reihe Zusatzstoffe machen dick schauen wir uns mal an, mit welchen gezielt hinzugefügten Zusatzstoffen wir uns vollstopfen und wie diese wirken. Grob kann man zwischen Stoffen unterscheiden, die von der Lebensmittelindustrie gezielt untergemischt werden und solchen, die mehr oder weniger unbeabsichtigt in unserem Essen landen. In diesem Beitrag starten wir mit den Stoffen, die ganz gezielt eingesetzt werden. Dabei betrachten wir:

  • Süßungsmittel
    • Aspartam
    • Cyclamat
    • Fruktose
  • Geschmacksverstärker
    • Glutamat
    • Guanylsäure
  • Konservierungsstoffe

Süßungsmittel

Süßungsmittel werden eingesetzt, um Nahrungsmitteln einen süßen Geschmack zu geben. Sinn ist es dabei, sie anstelle von Zucker einzusetzen, der in größeren Mengen ziemlich ungesund ist.

Das Problem mit Süßungsmitteln:

Jede Einnahme von Süßstoffen führt zur Ausschüttung von Insulin. Dieses baut Zucker im Blut ab, transportiert ihn in die Zellen und beliefert somit unser Gehirn mit Energie. Da jedoch keine „echte Nahrung“ – also Zucker – sondern nur Geschmack kommt, ist ein Überangebot an Insulin vorhanden, welches dem Blut komplett jeglichen noch vorhandenen Zucker entzieht und zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel führt. Das führt zu zwei Problemen:

  1. Kurzfristig schickt das Gehirn den Auftrag „richtige“ Energie zu sammeln, sprich, zu essen. Die eigentlichen „Light-Produkte“ verleiten uns also dazu mehr (anderes) zu essen – der eigentliche Sinn ist somit weg. Gleichzeitig wird diese Nahrung vermehrt als Fett eingelagert, da das Gehirn denkt, es muss einer Hungersnot vorbeugen.
  1. Auf lange Sicht kann dieses Ernährungsverhalten zu Diabetes führen. Denn wenn der Körper – genauer die Bauchspeicheldrüse – immer häufiger und immer mehr Insulin ausschütten muss, wird dieses irgendwann wirkungslos. In der Folge kann der mit der Nahrung aufgenommen Zucker im Blut nicht mehr abtransportiert und in die Zellen geschafft werden. Nun ist also zu viel Zucker im Blut (hoher Blutzuckerspiegel). Die Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Netzhautschäden und Nervenstörungen.

Kurzum: Durch die (vermehrte) Aufnahme von Süßstoffen kann der Körper die Insulinproduktion nicht mehr vernünftig regulieren bzw. das vom Körper ausgeschüttete Insulin wirkt nicht mehr richtig. Wir werden kurzfristig zu Fehlhandlungen (zu häufiges und zu energiereiches Essen) verführt und werden langfristig krank (Übergewicht, Diabetes und Folgeerkrankungen).

 

Fun Fact: Hersteller von Futtermitteln für Tiere wissen längst um die besondere Wirkung von Süßstoffen: Mit dem Slogan „Süßstoffe erhöhen Gewicht und Gewinn“, preisen sie diese als Masthilfsmittel an. In der Futtermittelverordnung sind die Süßstoffe als Aromen und appetitanregende Stoffe aufgeführt.

 

Beispiele für Süßstoffe, die Übergewicht fördern können

Cyclamat

Synthetischer Süßstoff, ca. 35-mal süßer als Zucker. Hat Insulin-Überproduktion, Hungerattacken und Fetteinlagerung zur Folge. Wir essen heutzutage riesige Mengen an süßem, cyclamathaltigen „Diät-Produkten“, als Folge entwickeln wir eine Abneigung gegen weniger süße Produkte. Anders ausgedrückt: wir werden süchtig nach „Light“, womit wir immer tiefer in den Strudel geraten.

Aspartam

Synthetischer Süßstoff. Wirkt wie Cyclamat, jedoch viel süßer (200-mal so süß wie Zucker).

Fructose (Fruchtzucker)

Fruchtzucker ist ein natürlicher Bestandteil in Obst. Allerdings wird er auch als Süßungsmittel in „Diät-Produkten“ eingesetzt. Normalerweise kontrolliert das Gehirn die Verwendung von aufgenommenem Zucker. So werden beispielweise Traubenzucker (Glucose) direkt zur Energiegewinnung eingesetzt. Fructose jedoch kann das Gehirn austricksen und wandelt sich schnell in Fett um. Folge: Übergewicht bzw. Verfettung.

 

Geschmacksverstärker

Was wäre die Welt ohne Geschmacksverstärker? Im Ernst, egal ob Spargelcreme- , Tomatencreme, oder Erbsensuppe, ohne die Zugabe dieser Stoffe, müsste auf all den Tütensuppen dasselbe stehen: „salzige Mehlpampe“. Auch würden wir wohl kaum einen Unterschied zwischen einer Thunfischpizza und einer „Quattro Formaggi“ herausschmecken – schon allein der „Käse“ (Analogkäse = kein Käse!) wird wenig hilfreich sein. Somit ist klar, was solche Zusatzstoffe bewirken sollen: schmecken, uns zum Essen und zum erneuten Kauf anregen.

Doch da jede Medaille immer zwei Seiten hat, ist auch hier große Vorsicht geboten. Geschmacksverstärker beeinflussen unser Essverhalten. Sie manipulieren unser Gehirn wodurch falsche oder gar keine Signale mehr an den Körper gesendet werden. Eine Folge davon ist ein verringertes Sättigungsgefühl. Auch kommen viele Geschmacksverstärker mit Salzen daher. Salz besitzt ein ähnliches Suchtpotential wie Drogen: je mehr Salz wir essen desto mehr fordert das Gehirn. Weitere Krankheiten die durch diese Zusatzstoffe begünstigt werden können sind zum Beispiel Gicht und Alzheimer.

Beispiele für appetitbeeinflussende Geschmacks- und Aromastoffe

Glutamat

Die Allzweckwaffe unter den Geschmacksverstärkern. Dabei verstärkt es den Geschmack einer Speise gar nicht, sondern verändert ihn – zu salzig-süß. Darüber hinaus ist Glutamat auch für seine Nebenwirkungen berüchtigt. Es überschwemmt Nervensynapsen, tötet Neuronen und beschädigt Hirnzellen, die für die Regulierung unseres Appetits zuständig sind. In verschiedenen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass dieser Zusatzstoff die Konzentration des „Schlankheitshormons“ Leptin verringert und somit zu Heißhungerattacken und ungesundem Essverhalten (schnell essen, weniger kauen, hinunterschlingen) führt. Wir essen mehr als nötig – der sogenannte Masteffekt. Besonders bei Ungeborenen und Kindern hemmt Glutamat das Wachstum und fördert gleichzeitig Hunger und Übergewicht. Diverse Krankheiten, z. B. Diabetes und Grüner Star, werden ebenfalls der Wirkung von Glutamat zugeschrieben.

Guanylsäure

Die Herstellung erfolgt mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen. Die volle Wirkung entfaltet es in stark salzhaltigen Lebensmitteln. Problematisch: Salz macht süchtig. Guanylsäure ist ein interessantes Beispiel dafür, wie wenig aussagekräftig Untersuchungen an Tieren für die Wirkung auf den Menschen sein können. Während Mäuse und Ratten Guanylsäure in einen unbedenklichen Stoff umwandeln (Allantoin), baut unser Stoffwechsel sie zu Harnsäure ab. Wird diese in zu großen Mengen im Blut angereichert, kann sich Harnsäure in Form von Kristallen in Gelenken und Weichgewebe einlagern. Die Folge: Gicht.

 

Konservierungsstoffe

Um es vorweg zu nehmen: Ich denke wir sind uns alle einig, dass wir nicht wieder in die Steinzeit oder auch ins vorindustrielle Zeitalter zurückwollen. Bis auf wenige Ausnahmen – Jäger, Fischer, Landwirte – können sich die wenigsten von uns vorstellen, ihre Nahrung selbst in der Natur zu holen. Es fehlt schlicht die Zeit; ganz zu schweigen von den Fähigkeiten eine Waffe zu bauen, ein Tier zu jagen, es zu schlachten und zuzubereiten. Und dann wäre ja noch der Hunger, den es zu überstehen gilt, wenn man mal keinen Erfolg hat.

Lange Rede kurzer Sinn: Konservierungsstoffe ermöglichen es jedem von uns fast jedes Lebensmittel zu fast jeder Zeit und nahezu überall im Supermarkt auf einfachste Weise zu bekommen – im bequemsten Fall schon verzehrfertig und geliefert. Ohne Frage ist das Haltbarmachen von Lebensmitteln eine der ganz großen Errungenschaften der Menschheit, denn erst der kontinuierliche Zugang zu Futter ermöglicht Lebewesen Fortpflanzung und Ausbreitung. Aber auch hier gibt es kein Licht ohne Schatten. Konservierungsstoffe erhöhen die Haltbarkeit von Lebensmitteln, indem sie den Verderb durch Schimmelpilze oder Bakterien hinauszögern. Aber sie schützen nicht nur vor Schimmelgiften (Mykotoxinen) sondern fördern auch ihre Bildung, sobald die konservierende Wirkung nachlässt (quasi ein Jo-Jo-Effekt der Konservierung). Um Produkte haltbar zu machen kommt zudem oft Salz zum Einsatz. Womit wir wieder beim Suchtpotential wären.

Abgesehen vom Suchtpotential von Salzen (z. B. Kaliumnitrit, Kaliumnitrat, Natriumnitrit, Natriumnitrat), welches zu mehr Konsum führen kann, nehmen Konservierungsstoffe weniger Einfluss auf unser Gewicht als Geschmacksverstärker uns Süßungsmittel. Dafür jedoch bringen sie zahlreiche andere Nebenwirkungen mit sich.

Eine ausführliche Liste mit Konservierungsstoffen und deren Wirkungsweise und Risiken findet ihr hier.

Zusatzstoffe machen dick – der heimliche Feind in unserem Essen (Teil 1)

Sicherlich ist es schon einigen von uns im Leben so ergangen: Da rennst du regelmäßig in die Muckibude und machst stundenlang den Hampelmann, quetscht dich in extra enganliegende Sportbekleidung, um Ziel und Motivation ja nicht aus den Augen zu verlieren, achtest peinlichst genau darauf, was du dir zwischen die Kauleisten schiebst, während dein Bauch sich über jeden Krümel freut, der auch tatsächlich unten ankommt. Im Idealfall trackst du deine Ernährung sogar peinlichst genau per App oder Diätbuch. Und doch kommst du einfach nicht in Form – zumindest nicht in die, die du willst; schlimmstenfalls nimmst du sogar zu. Jetzt mal im Ernst: Das ist doch scheiße!

Aber wie kann das sein? Wie kann es sein, dass wir trotz dieser manchmal schon fast an körperlicher Misshandlung grenzenden Tortur nicht ab- sondern sogar noch zunehmen? Dabei können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Einer, den wir dabei gern übersehen, sind versteckte Stoffe in unserem Essen. Denn wie immer steckt auch hier der Teufel im Detail.

Zusatzstoffe in unserem Essen

In diesem Artikel soll es nicht um den berühmtberüchtigten Jo-Jo-Effekt gehen, der bei falschem Abnahmeverhalten gnadenlos zurückschlägt. In diesem Fall geht es um ein fast noch gänzlich unbekanntes Phänomen: Die Programmierung unseres Gehirns auf Dicksein. Zugegebener Maßen ist die Einleitung ziemlich drastisch, schon fast reißerisch. Aber eben auch wahr. Allerdings soll es in diesem Beitrag nicht nur darum gehen, warum manch ein Körper trotz größter Anstrengungen nicht schrumpfen will. Vielmehr wollen wir allgemein auf Dickmacher schauen, die die wenigsten als solche auf dem Schirm haben: Lebensmittel-Zusatzstoffe. Tatsächlich ist es so: Zusatzstoffe machen dick.

Zusatzstoffe sind jedem bekannt. Es sind – wie der Name verrät – Stoffe, die unserer Nahrung zugesetzt werden. Das kann sowohl gezielt als auch unabsichtlich passieren. Absichtlich hinzugefügte Zusatzstoffe werden eingesetzt, um unsere Lebensmittel positiv zu beeinflussen: sie dienen als Geschmacksverstärker, als Konservierungs- und Farbstoffe sowie als – vermeintlich – gesündere Ersatzmittel. Oft und gezielt verwendete Zusatzstoffe, die im Zusammenhang mit Gewichtszunahme stehen sind:

  • Süßungsmittel
  • Geschmacksverstärker
  • Konservierungsstoffe

Darüber hinaus gibt es Stoffe, die in Lebensmitteln nichts zu suchen haben, die dennoch ungewollt –  ausversehen und indirekt – hineingelangen. Zu den Dickmachern zählen hauptsächlich:

  • Beschichtungen
  • Weichmacher
  • Pestizide
  • Schwermetalle
  • Perfluorierte/Polyfluorierte Chemikalien
  • Antibiotika

Soweit so gut. Doch wie nun können uns Diät-Cola, Mineralwasser, Obst und Tofuwurst dick machen?

Die Macht unseres Gehirns

Das menschliche Gehirn ist eine Meisterleistung der Natur. Erst diese graue Masse befähigt uns zu all dem, was wir tun und sind. Doch sie steuert nicht nur komplizierte Bewegungen, Kommunikation und Fortpflanzung sondern auch uns; ohne dass wir es bemerken oder beeinflussen könnten. Wir benutzen unser Hirn für das tagtägliche Leben. Dabei benötigt dieser biologische Supercomputer riesige Mengen an Energie, für ein reibungsloses Funktionieren. Um diese zu bekommen, benutzt es wiederum uns. Forscher fanden heraus, dass es verschiedene Systeme innerhalb dieser Schaltzentrale gibt, die alle nur ein Ziel verfolgen: maximale Energiegewinnung. Zu diesem Zweck zwingt unser Gehirn den Körper, so viele Kalorien – in Form von Nahrung – wie möglich aufzunehmen. Das Problem: Bei diesem als „Hungry Brain Syndrom“ bekannten Phänomen wirkt Nahrung wie eine Droge. Je mehr wir essen, desto mehr verlangt unser Gehirn.

Doch die Schuld liegt nicht allein bei unserem Gehirn. Denn, wie heißt es so schön, „Du bist was du isst!“. Entsprechend kommt es auch darauf an womit wir unser Gehirn füttern bzw. womit eben nicht. Denn viele der von uns konsumierten Zusatzstoffe haben zwei Dinge gemeinsam: Sie gaukeln zum einen unserem Gehirn eine Energiezufuhr vor, die gar nicht stattfindet. In dem Moment, wo es den Beschiss merkt, schlägt es gnadenlos zurück; mit Heißhungerattacken. Auf der anderen Seite machen viele dieser dem Essen zugefügten Mittel süchtig – sie manipulieren unser Gehirn und trichtern diesem ein, dass es mehr davon will. Es ist ein Teufelskreis: Wir nehmen Stoffe auf, die das Hirn dazu verleiten noch mehr zu essen und zu trinken wobei die Suchtstoffe dazu führen, dass wir immer wieder auf die Manipulierer zurückgreifen.

So geht’s weiter

Im nächsten Beitrag zum Thema Zusatzstoffe machen dick werfen wir einen genaueren Blick auf konkrete Stoffe, die unserem Essen beigemischt werden oder sich unbeabsichtigt darin befinden. Wir gehen der Frage nach, wie das eigentlich funktioniert und was diese Stoffe in unserem Körper verursachen.

 

Auf den Punkt

Unser Gehirn braucht enorme Mengen Energie. Um sicherzustellen, dass es diese auch bekommt, manipuliert es uns und zwingt unseren Körper, so viel Nahrung wie möglich aufzunehmen. Zu viel Energieaufnahme bei gleichzeitig zu wenig Bewegung führt zu Übergewicht. Dennoch kann es auch trotz diszipliniert durchgeführten Sporteinheiten und einer kontrollierten Ernährung sein, dass wir unser angestrebtes Ziel (Fettabbau > Abnahme) nicht oder nicht vollständig erreichen. Schuld daran sind Lebensmittelzusatzstoffe, die wir – trotz vermeintlich akribischer Analyse unserer Mahlzeiten – nicht auf dem Schirm haben. Diese Zusatzstoffe beeinflussen unseren Stoffwechsel und manipulieren die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper – wir essen mehr. Problematisch ist vor allem, dass viele dieser Zusatzstoffe nicht nur absichtlich unserer Nahrung hinzugefügt werden, sondern auch unbeabsichtigt in dieser landen.

DASH-Diät – Noch nie davon gehört? Jetzt aber!

Wir werden regelrecht überflutet mit immer neuen Diäten. Dabei verspricht eine mehr als die andere. In zwei Wochen 10 Kg Fett verlieren oder im Schlaf zum Top Model werden. Vieles davon sind verführerische Versprechungen, die meist leider ohne Erfolge bleiben. Andere können sogar der Gesundheit schaden. Seit 7 Jahren bewertet usnews.com verschiedenste Diäten nicht nur nach ihrem Erfolg beim Abnehmen, sondern auch danach, wie nachhaltig der Gewichtsverlust ist, wie gut man die Diät umsetzen kann und wie gesundheitsförderlich die Diät ist. In diesem Jahr hat die DASH-Diät das Rennen gemacht. Erfahre in diesem Blogbeitrag, was hinter dieser scheinbaren no name Diät steckt.

DASH-Diät – eine ganz normale Diät?

Im Endeffekt handelt es sich auch bei der DASH-Diät um eine gesunde Ernährungsweise. Das Hauptziel ist allerdings nicht das Abnehmen, sondern der Kampf gegen Bluthochdruck. Daher kommt auch der Name der Diät: Dietary Approach to Stop Hypertension (DASH). Die Gewichte purzeln dabei eher als Nebenprodukt. Sehr gesund ist sie allemal. Denn für die Vorbeugung von Bluthochdruck bzw. seiner Behandlung, wenn man schon davon betroffen ist, ist eine gesunde Ernährungsweise entscheidend. Großer Wert wird dabei auf die folgenden Nährstoffe gelegt: Eiweiß, Ballaststoffe, Kalzium und Kalium. Auf der anderen Seite sollten vor allem kalorienreiche und fettige Lebensmittel sowie zu viel Salz und rotes Fleisch vermieden werden.

Dabei gelten bei der DASH-Diät keine strikten Regeln und man braucht auch keine speziellen Lebensmittel oder Rezepte. Betont wird auch die Bedeutung von körperlicher Aktivität. Das hilft nicht nur, den Blutdruck zu regulieren, sondern auch um abzunehmen. Abnehmen ist jedoch bei der DASH-Diät nicht das vorrangige Ziel, wird aber als eine Möglichkeit angeboten. Denn viele Personen, die Probleme mit Bluthochdruck haben, sind tatsächlich auch übergewichtig.

Infobox: Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Volkskrankheiten in modernen Gesellschaften. Der Blutdruck ist der Druck, der in unseren Blutgefäßen herrscht. Das Herz pumpt mit jedem Schlag Blut durch unsere Gefäße. Gemessen werden in der Regel zwei Werte:

Systolischer Blutdruck: Wenn sich das Herz zusammenzieht, stößt es das Blut in die Hauptschlagader. Von dort aus verteilt es sich im Körper. Die Systole beschreibt genau diese Phase, in der sich das Herz zusammenzieht.

Diastolischer Blutdruck: In der sogenannten Diastole dehnt sich das Herz wieder aus und nimmt Blut auf. Auch in dieser Phase drückt das Blut gegen unsere Gefäßwände. Der Druck ist dabei allerdings geringer als in der Systole.

Gemessen wird der Blutdruck in mmHg. Das steht für Millimeter Quecksilbersäule. Als optimal gilt ein Blutdruck von 120/80 mmHg (Systolischer Blutdruck/Diastolischer Blutdruck). Als Bluthochdruck zählt ein Wert ab 140/90. Dabei kann der Blutdruck auch bei gesunden Menschen mal höher und niedriger sein. Das ist ganz normal und hängt unter anderen von unserer körperlichen Anstrengung ab. Ist er aber dauerhaft so hoch, spricht man von Bluthochdruck.

Ein zu hoher Blutdruck ist in mehrerlei Hinsicht gefährlich. Da das Herz dauerhaft zu intensiv arbeiten muss, kann auf Dauer eine Herzmuskelschwäche die Folge sein. Nicht selten kommt es in Folge von Bluthochdruck auch zur Versteifung und Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose). Diese wiederum kann zu Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenschwäche und Sehstörungen führen.

 

Ernährung in der DASH-Diät

Auf dem täglichen Speiseplan der DASH-Diät stehen:

  • Obst
  • Gemüse
  • Milchprodukte (fettreduziert oder fettfrei)
  • Vollkornprodukte
  • Fisch
  • Geflügel
  • Bohnen
  • Samen
  • Nüsse

Reduziert werden außerdem die folgenden Nährstoffe und Lebensmittel:

  • Salz
  • Süßigkeiten
  • Zugesetzter Zucker
  • Getränke, die Zucker enthalten
  • Fett
  • Rotes Fleisch (z. B. Rind- und Schweinfleisch)

Die tägliche Essensmenge wird anhand von Portionen gemessen. Die Anzahl der Portionen verschiedener Lebensmittel wiederum richtet sich nach dem Kalorienbedarf. Dabei zielt die DASH-Diät nicht nur auf Gewichtsverlust ab. Möglich ist auch eine Ernährung, die den Energiebedarf genau deckt.

Als Frau mittleren Alters, die einen mäßig aktiven Lebensstil hat, empfiehlt die DASH-Diät etwa 2000 Kalorien pro Tag. Darüber hinaus werden nun aber Angaben dazu gemacht, wie viele Portionen hierfür aus verschiedenen Lebensmittelgruppen verzehrt werden sollen. Bei 2000 Kalorien sieht das wie folgt aus:

Lebensmittelgruppe Anzahl der Portionen Beispiele für Portionen
Getreide (vor allem Vollkorn) 6-8 pro Tag 1 Scheibe Brot

30g Haferflocken

½ Cup Reis oder Nudeln

Gemüse 4-5 pro Tag 1 Cup rohes Blattgemüse

½ Cup rohes oder gekochtes Gemüse

Obst 4-5 pro Tag 1 mittelgroße Frucht

½ Cup Obst

½ Cup Fruchtsaft

Milch oder Milchprodukte (fettreduziert oder fettfrei) 2-3 pro Tag 1 Cup Milch oder Joghurt

45g Käse

Mageres Fleisch, Geflügel und Fisch 6 oder weniger pro Tag 1 Ei

30g gegartes Fleisch, Geflügel oder Fisch

Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte 4-5 pro Woche 45g Nüsse

2 Teelöffel Erdnussbutter

½ Cup gekochte Hülsenfrüchte

Fette und Öle 2-3 pro Tag 1 Teelöffel Margarine oder Pflanzenöl

1 Teelöffel Mayonnaise

Süßigkeiten und zugesetzter Zucker 5 oder weniger pro Woche 1 Teelöffel Marmelade oder Zucker

1 Cup Limonade

 

Einschätzung und wissenschaftliche Studien

Die DASH-Diät wurde nicht ohne Grund von usnews.com auf Platz 1 in ihrem jährlichen Expertenranking gewählt. Sie ist definitiv gesund und bietet Ernährungsprinzipien, die sich ein Leben lang anwenden lassen. Gut ist auch, dass der Hauptfokus nicht auf der Gewichtsreduktion liegt. Zunächst einmal geht es darum, sich gesünder zu ernähren. Der hohe Anteil an Gemüse, Obst und Ballaststoffen ist super, da hier viele Mikronährstoffe enthalten sind, die unser Körper für die richtige Funktionsweise benötigt. Ballaststoffe sind außerdem gut für die Darmgesundheit und für die Gewichtsregulation. Die Verringerung von Salz und Zucker in unserer Ernährung ist ebenfalls ein guter Ansatz.

Dass die DASH-Diät sehr effektiv darin ist, den Blutdruck tatsächlich zu senken, wurde auch von einer ganzen Reihe an Studien bestätigt. Dabei war die kalorienreduzierte Variante sogar noch erfolgreicher. Zu positiven Ergebnissen kamen auch Studien, die sich mit den Effekten der Diät für den BMI und den Taillenumfang beschäftigten. Mit der DASH-Diät kann man also nicht nur seinen Blutdruck senken, sondern auch Gewicht verlieren. Beides ist wichtig für unsere Herzgesundheit.

In Sachen Fettkonsum scheint die DASH-Diät allerdings noch im alten Glauben, dass Fett schlecht für unser Herz ist, stecken geblieben zu sein. So sollen gerade der Konsum gesättigter Fettsäuren, wie sie in tierischen Produkten zu finden sind, möglichst minimal gehalten werden. Der geringe Fettanteil in der DASH-Diät führt jedoch immer wieder auch zu Abbrüchen und ist nicht ganz leicht einzuhalten. In aktuellen Studien wurde daher die normale DASH-Diät mit einer fettreicheren Variante verglichen. Tatsächlich zeigten sich gleiche positive Effekte auf den Blutdruck und auch auf den Cholsterinspiegel. Außerdem nahmen die Triglyceride (eine weitere Art der Blutfette) im Blut stärker ab als in der fettreduzierten DASH-Diät. Eine echte Alternative also.

 

Quellen

http://health.usnews.com/best-diet/dash-diet

https://www.nhlbi.nih.gov/files/docs/public/heart/dash_brief.pdf

Saneei, P., Salehi-Abarqouei, A. Esmaillzadeh, A., & Azadbakht, L. (2014). Influence of Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH) diet on blood pressure: a systematic review and meta-analysis on randomized controlled trials. Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases, 24(12), 1253-1261.

Chiu, S., Bergeron, N., Williams, P. T., Bray, G. A., Sutherland, B., & Krauss, R. M. (2016). Comparison of the DASH (Dietary Approaches to Stop Hypertension) diet and a higher-fat DASH diet on blood pressure and lipids and lipoproteins: a randomized controlled trials. American Journal of Clinical Nutrition, 103(2), 341-347.

Soltani, S., Shirani, F., Chitsazi, M., & Salehi-Abarqouei, A. (2016). The effect of dietary approaches to stop hypertension (DASH) diet on weight and body composition in adults: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled clinical trials. Obesity Reviews, 17(5), 442-454.