5 Tipps, um auch im Winter draußen aktiv zu sein

active in winter

Langsam aber sicher macht sich die kalte Jahreszeit auf der Nordhalbkugel breit. T-Shirts werden von dicken Pullovern überdeckt und lange Hosen sind mittlerweile Pflicht. Nicht nur, dass diese Verschleierungstaktik dazu einlädt, ein paar Pfunde zuzulegen, die man unter den dicken Klamottenbergen sowieso nicht sieht, sondern das Wetter bringt auch ambitionierte Hobbysportler zurück in den Kampf mit dem inneren Schweinehund.

 

Volleyball spielen am Strand, Fußball spielen im Park, nach der Arbeit noch kurz eine Runde joggen oder Schwimmen im Freibad. Regelmäßige Bewegung fällt uns im Sommer um so vieles leichter als im dunklen und kalten Winter. Da will man einfach nur gemütlich auf der Couch lümmeln, Weihnachtsplätzchen essen und die Behaglichkeit der eigenen vier Wände genießen. Darunter leiden jedes Jahr unsere Fitness und unsere Figur. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, sportlich durch den Winter zu  kommen, um aus einer Sommerfigur eine Ganzjahresfigur zu machen.

 

1. Gute Gewohnheiten beibehalten

Viele lassen sich im Sommer von dem guten Wetter und der guten Stimmung zu Bewegung an der frischen Luft verleiten. Nicht selten bildet sich daraus eine Gewohnheit, wie etwa das regelmäßige Joggen nach Feierabend oder der Spaziergang mit einer Freundin. Gewohnheiten sind für unser Bewegungsverhalten enorm wichtig. Das heißt, wenn du über den Sommer eine gute Bewegungsgewohnheit aufgebaut hast, gib sie auf gar keinen Fall wieder her. Auch wenn die kalte Jahreszeit wirklich nicht zum Sport an der frischen Luft einlädt, versuch unbedingt am Ball zu bleiben.

 

Selbst ich als wirklich Sportliebhaberin merke jedes Mal, wie schwer es ist, neu anzufangen, wenn ich mal längere Zeit nicht joggen war oder kein Yoga gemacht habe. Auch wenn es manchmal schwer ist dran zu bleiben, denke daran, wofür du das machst und wie gut du dich danach fühlst. Selbst eine kleine Bewegungseinheit ist besser als keine, um deine guten Gewohnheiten am Laufen zu erhalten.

 

2. Die richtige Kleidung

Meine Mama hat immer gesagt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlecht Kleidung. Früher habe ich bei dem Satz immer genervt die Augen verdreht, wenn ich dann trotz Regen und Kälte mit dem Hund Gassi gehen musste, heute stimme ich ihr zu 100% zu. Um sich im Winter beim Sport an der frischen Luft wohlzufühlen, ist es wichtig, sich zwar dick genug, aber auch nicht zu dick einzupacken.  Gerade beim Sport wird einem schnell warm. Zu warme Kleidung führt entweder dazu, dass wir uns zu Tode schwitzen oder überflüssige Kleidungsstücke lästigerweise mit uns rumschleppen müssen.

 

Optimal ist Funktionskleidung, die Feuchtigkeit nach außen abgibt. Reflektoren sind bei den kurzen Tagen im Winter auch sehr ratsam. Zudem hilft die altbewährte Zwiebeltechnik, Wärmepuffer zu bilden und im Notfall eine Lage auszuziehen und sich um die Hüften zu binden. Eine Mütze ist auf jeden Fall Pflicht, denn die  meiste Wärme verliert der menschliche Körper über seinen Kopf.

 

 

3. Aufwärmen ist Trumpf

Gerade wenn es draußen kalt ist, solltest du besonders viel Wert auf eine gute Aufwärmung legen. Direkt vom gemütlichen Sofa zum Sprinten in den Park oder zu einer HIIT-Einheit in den Garten ist keine gute Idee. Damit riskiert man ernsthafte Verletzungen der Sehnen, Bänder und Muskeln. Das gilt zwar auch bei wärmeren Temperaturen, im Winter aber ganz besonders, weil der Temperaturunterschied natürlich viel größer ist.

 

Am besten wärmst du dich etwa drei bis fünf Minuten auf, bevor du im Winter aktiv bist. Dabei sollten besonders die Muskeln und Gelenke aufgewärmt werden, die du beim nachfolgenden Training benötigst. Beim Laufen betrifft das zum Beispiel insbesondere die Beinmuskulatur. Mit ein paar lockeren Hampelmännern und dynamischen Dehnübungen für die Hüftöffner, Waden und Oberschenkel ist man gut vorbereitet. Starte das Training dann erst langsam, um die auf Betriebstemperatur zu bringen, ehe du richtig durchstartest.

 

4. Schnell wieder rein

Wenn du im Winter aktiv bist und das an der frischen Luft, solltest du es eher vermeiden, dich nach dem Training noch besonders lange draußen aufzuhalten. Auch wenn ein Unterhaltung mit dem Trainingspartner oder ausgiebiges Dehnen für viele dazugehören, könnte das im Winter ein echter Gesundheitskiller sein. Gerade wenn wir vorher geschwitzt haben, führt die Verdunstung zu einem schnellen Auskühlen des Körpers. Damit sind wir nach dem Training besonders anfällig für Erkältungen.

 

Am besten ist es, nach dem Training zu duschen und frische Kleidung anzuziehen. Wenn das nicht direkt möglich ist, sollte man sich wenigstens etwas Dickeres drüberziehen und sich zeitnah auf den Nachhauseweg machen, um auch für die nächste Trainingseinheit fit zu sein.

 

5. Geteiltes Leid ist halbes Leid

Sich allein früh morgens aus dem wohlig warmen Bett zu quälen oder abends dem gemütlichen Sofa den Rücken zuzukehren, um eine Runde joggen zu gehen, ist allein tausendmal schwieriger als mit einem Leidensgenossen. Sei es der Partner, der Kumpel oder die Freundin: Hol dir jemanden ins Boot, mit dem du gemeinsam fit durch den Winter kommst.

 

Soziale Unterstützung hat sich in unzähligen Studien als wahrer Motivations-Booster gezeigt. Damit hast du nicht nur jemanden an deiner Seite, der dich pusht, die erlebte Konkurrenz kann zusätzlich motivieren und zu wissen, dass du eine Verabredung zum Sport nicht nur mit dir selbst hast, erhöht zusätzlich die Verbindlichkeit.

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